Pages

Sonntag, 15. November 2015

[Rezension] Neva

Autorin: Sara Grant

Verlag: Pan

Gebundenes Buch


348 Seiten


Preis: 11 €


Hier kaufen



Klappentext:

Die 16-jährige Neva hat es satt, keine Antworten auf Fragen zu bekommen, die sie nicht einmal laut stellen darf: Warum wird ihr Heimatland von einer undurchdringbaren Energiekuppel von der Außenwelt abgeschottet? Warum verschwinden immer wieder Menschen spurlos? Und was ist mit ihrer Großmutter geschehen, die eines Tages nicht mehr nach Hause kam? Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Sanna beschließt Neva, Antworten zu verlangen und nicht mehr brav alle Gesetze und Regeln zu befolgen. Doch dabei verliebt sie sich nicht nur in den einen Jungen, der für sie tabu sein muss – sondern gerät auch in tödliche Gefahr …

Meine Meinung:

Irgendwie wurde ich von Anfang an nicht mit dem Buch warm. Der Schreibstil von Sara Grant hat mir nicht genügend Gefühle hervorgebracht, so das ich mich auch nicht so richtig in Neva hineinversetzen konnte. Ich konnte zwar verstehen warum sie gegen die Regierung rebelliert, aber die Emotionen bei allem fehlten mir einfach komplett. Neva hat überwiegend die Lage der Dinge beschrieben, statt ihre Gefühle.

Ich war sehr auf die Liebesgeschichte gespannt, da ich die Situation schon sehr spannend finde: Neva liebt Braydon, doch Braydon ist mit Sanna zusammen, Nevas bester Freundin.
Ich finde aus der Idee hätte man toll was machen können und es hätte eine super neben Geschichte zum eigentlichen Geschehen gegeben. Doch auch da fehlten mir einfach die Emotionen.

Jetzt muss ich mich auch noch einmal über das Ende aufregen! Es war irgendwie ein komischer Mix aus einem Happy End und irgendwie doch nicht. Für mich ist das Buch so noch nicht abgeschlossen. Es gibt noch so viele Fragen die offen sind und so viele Menschen wo man nicht weiß, was mit ihnen passiert ist.

Alles in allem fand ich das Buch ziemlich Langweilig. Es konnte mich einfach nicht mitreisen und richtig in Nevas Welt abtauchen lassen, was für mich ein gutes Buch können sollte. Es liegt wahrscheinlich zum Großteil an dem Schreibstil von Sara Grant, der mich einfach gar nicht fesseln konnte.
Trotzdem muss ich sagen das ich ihre Grundidee, von einer Gesellschaft die nur darauf aus ist viele Kinder in die Welt zu setzen, gut finde.

Lieblings Charakter: 

Ich glaube das ist das erste Buch bei dem es mir schwer fällt zu sagen welcher Charakter mir besonders ans Herz gewachsen ist. Was auch wieder mit dem emotionslosen Schreibstil von Sara Grant zusammen hängt. 
Schlussendlich habe ich mich jetzt für Nevas Mutter entschieden. Am Anfang kann man nicht all zu viel mit ihr anfangen, doch im Laufe des Buches erfährt man immer mehr über sie und sie wurde mir immer sympathischer.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen