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Donnerstag, 26. November 2015

[Rezension] Was uns bleibt ist jetzt


Autorin: Meg Wolitzer


Verlag: cbt


Gebundenes Buch


384 Seiten


Preis: 17,99 €


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Klappentext: 

Jam durchlebt die erste große Liebe zu Reeve so intensiv wie nichts zuvor. Dann stirbt Reeve und für Jam macht das Leben keinen Sinn mehr. Ein Internat für traumatisierte Teenager soll helfen, und speziell eine exklusive Literaturklasse, der Jam zusammen mit nur vier anderen Schülern zugeteilt wird. Ihre Lehrerin, Mrs Q, gibt ihnen Tagebücher mit. Nichts Neues, denkt Jam, aber als die Jugendlichen dann wirklich nachts darin schreiben, geschieht etwas Unvorstellbares: Sie gelangen nach Belzhar, in die Welt ihrer eigenen Vergangenheit vor dem schrecklichen, alles verändernden Ereignis. Gierig saugt Jam die Zeit mit Reeve in sich auf. Doch mit jeder Seite nähert sich der Tag, an dem sie sich der Wahrheit stellen muss. Ist sie bereit, ihre Zukunft zu opfern, um in der Vergangenheit glücklich zu sein, oder gibt sie der Zukunft eine Chance, sie noch glücklicher zu machen?

Meine Meinung:

Das Buch hat mich total überrascht! Ich war zwar gespannt es zu lesen, aber habe nicht gedacht das es mich so "umhaut". 
Die Geschichte war so ergreifend und traurig, das sie mich richtig gefesselt hat und ich das Buch nur schwer aus der Hand legen konnte. Die Schüler in dem Internat Wooden Barn habe so schlimme Schicksale, dass sie mir total leid taten. Vor allem auch Jam. Ich konnte total mit ihr mitfühlen und hätte ihr am liebsten irgendwie geholfen. Aber grade diese Emotionen und traurigen Schicksale haben für mich das Buch aus gemacht.

Der Schreibstil von Meg Wolitzer hat aber natürlich auch seinen Teil dazu bei getragen, dass mir das Buch so gut gefallen hat. Sie hat obwohl die Thematik so ernst ist immer noch Witz mit rein gebracht. Allgemein lies die Geschichte sich sehr leicht weglesen.

Das Ende des Buches hat mich dann nochmal voll überrascht. Auf einmal gab es eine Wendung mit der ich überhaupt nicht gerechnet hatte. Zuerst war ich total verwirrt, doch dann habe ich das ganze begriffen. Und ich muss sagen, Meg Wolitzer ist echt genial! Ich denke damit haben die wenigsten gerechnet. 
Und genau das macht für mich ein gutes Buch erst richtig gut, wenn etwas komplett Unerwartetes passiert.

Alles in allem: Ein tolles und ergreifendes Buch, was mich sehr zum nachdenken angeregt hat.

Lieblings Charakter:

Mit am meisten ans Herz gewachsen ist mir Griffin. Er ist ebenfalls ein Schüler in Wooden Barn und hat auch ein heftiges und traumatisches Erlebnis hinter sich. Im Buch spielt er mit eine sehr bedeutene Rolle, worüber ich nicht mehr sagen kann, da ich euch nicht spoilern möchte.
Griffin ist total liebenswürdig, obwohl er mir am Anfang des Buches gar nicht sympathisch war. Doch er ist immer mehr aufgetaut und hat es schließlich geschafft mein Lieblings Charakter zu werden.

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