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Samstag, 2. April 2016

[Rezension] Nur ein Tag


Autorin: Gayle Forman


Verlag: FJB


Taschenbuch


422 Seiten


Preis: 14,99 €


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Klappentext:

Allysons Leben ist genau wie ihr Koffer – überlegt, geplant und ordentlich gepackt. Doch am letzten Tag ihrer dreiwöchigen Europatour lernt sie Willem kennen. Als freier, ungebundener Schauspieler ist er all das, was die 18jährige Allyson nicht ist, und als er sie einlädt, mit ihm nach Paris zu kommen, trifft sie spontan eine für sie untypische Entscheidung. Sie ändert ihren Plan und geht mit ihm. Allyson erlebt einen Tag voller Abenteuer und Romantik, Freiheit und Nähe – bis Willem am nächsten Morgen nicht mehr da ist. 


Meine Meinung:

Der Klappentext hört sich nach einer ganz netten Geschichte für Zwischendurch an, doch sie ist so viel mehr.

Zuvor habe ich noch kein Buch von Gayle Forman gelesen und ich habe gleich auf der ersten Seite gemerkt das ihr Schreibstil genau mein Ding ist. Er lässt sich flüssig und schön lesen. 
Mit der Protagonistin Allyson kam ich von Anfang an super klar. Sie ist zwar ein sehr ruhiges und schüchternes Mädchen, aber im Inneren hat sie verrückte Ideen und wäre gerne anders. Allerdings ist sie auch sehr unselbstständig, denn ihre Mutter regelt alles für sie. Im Laufe des Buches merkt man immer mehr wie sie sich verändert, was sehr spannend ist.

Im ganzen Buch wird Shakespeare sehr thematisiert und eigentlich dachte ich, dass das eher nichts für mich ist, doch es hat super gut gepasst. Es hat auch mein Interesse an Shakespeare ein bisschen geweckt. Genau wie die Geschichte Lust aufs planlose Reisen und sich dem Zufall anzuvertrauen gemacht hat. Am liebsten würde ich mich sofort in irgendein Flugzeit setzen und mein eigenes Abenteuer starten.

Während des Lesens war ich so im Buch versunken das ich die Zeit ganz vergessen habe. Die Geschichte hat mich auch über so einige Sachen richtig zum Nachdenken gebracht, was wahrscheinlich auch zum Großteil daran liegt, dass ich mich mit Allyson ziemlich gut identifizieren konnte.

Cover:

Das Cover finde ich richtig schön. Auf dem Rot sieht die weiße Herzhälfte wirklich schick aus. Vor allem finde ich die Idee süß, dass der zweite Teil das Herz schließt.

Lieblings Charakter:

Da muss ich nicht lange überlegen! Dee! Allysons späterer schwuler Freund. Er ist so liebevoll und rettet sie aus ihrer schlimmsten Zeit im Leben. Außerdem finde ich seine Art total cool und könnte ihn mir super gut selbst als Freund vorstellen. 

Fazit:

Auch wenn ich eigentlich eine romantische Liebesgeschichte erwartet hatte konnte mich das Buch voll und ganz überzeugen. Es sprüht nur so vor Lebensfreude und der zweite Teil ist jetzt ein echtes Muss für mich.

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