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Sonntag, 19. Juni 2016

[Rezension] Ein ganzes halbes Jahr


Autorin: Jojo Moyes


Verlag: rowohlt


Ebook


544 Seiten


Preis: 9,99 €


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Klappentext:

Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt.
Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt.

Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will.
Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird.

Eine Frau und ein Mann.
Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen.
Die Liebesgeschichte von Lou und Will.

Vorwort:

Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen und zwar aus zwei Gründen. 
1. Überall habe ich nur gutes gehört und wie emotional das Buch doch ist.
2. Diesen Monat erscheint die Verfilmung im Kino und ich wollte mir vorher auf jeden Fall erstmal eine Meinung zum Buch machen.

Meine Meinung:

Mir viel es ziemlich schwer in die Geschichte rein zu kommen, denn irgendwie kam mir alles sehr langatmig und eintönig vor. Das Buch konnte mich auch erst im letzten drittel mitreißen, es war zwar zuvor nicht langweilig, doch mir fehlte das gewisse Etwas, was mich zum weiterlesen motivierte.

Vielleicht lag es auch an der Liebesgeschichte von Will und Lou, die einfach nicht richtig ins Rollen kommen wollte. Also wer in diesem Buch eine romantische Liebesgeschichte erwartet, den muss ich leider enttäuschen. Ich selbst hatte mich eigentlich genau auf diese gefreut, doch so richtig passiert ist nichts.

Allerdings war sehr interessant zu beobachten wie sich Louisa und Will im Laufe der Geschichte verändern, auf Grund des Anderen. Louisa war mir von Anfang an super sympathisch, sie ist keine von diesen üblichen Protagonistinnen, die man schon gefühlt hundertmal gelesen hat, sondern etwas ganz Besonderes.
Genau wie Will auch, er ist nicht von Anfang an der charmante Traumtyp und wird es auch nicht später, er ist einfach er selbst, mit seinem eigenen Dickschädel.

Dann wird natürlich das Thema Selbstmord sehr stark behandelt, was ich in dem Zusammenhang das Will so stark eingeschränkt ist wirklich spannend fand. Auch wenn ich das alles sehr traurig und so finde, war mir bei diesem Buch nicht zum Weinen zumute und damit hat mir ein entscheidender Punkt gefehlt.

Trotz Allem war das Buch mal etwas Anderes für mich und hat mich sehr zum Nachdenken gebracht, welches Glück ich doch habe und mit welchem Schicksal andere Menschen konfrontiert werden.

Cover:

Das Cover gefällt mir wirklich gut. Es ist auf der einen Seite schlicht und auf der anderen irgendwie auch nicht. Ich habe mich immer gefragt, was das Mädchen mit dem Vogel soll, doch ich glaube die Antwort gefunden zu haben. Und zwar erkläre ich es mir so: Das Mädchen gibt dem Vogel die Freiheit die er sich wünscht. Was genau ich damit meine möchte ich nicht erklären, um nicht zu spoilern.

Lieblings Charakter:

Ich glaube, das ist Nathan. Er ist der Pfleger von Will und ich mochte ihn unheimlich gerne. Zwischendurch wurde auch einmal aus seiner Perspektive erzählt und das fand ich sehr cool.

Fazit:

Ein  Buch von dem ich etwas ganz anderes erwartet hatte und was mich leicht enttäuscht hat, den die erhoffte romantische Liebesgeschichte blieb aus. Trotzdem war es ein gutes Buch, was man auf jeden Fall gelesen haben sollte.

Kommentare:

  1. Huhu,

    wie schön, dass auch andere nicht nur von dem Buch schwärmen. Denn genau die Sache mit der Liebesgesichte sah ich unter anderem auch so. Dieses Buch fand ich ganz nett, aber irgendwie nicht rührend oder gar zu Tränen rührend. Mir hat auch irgendwie das gewisse etwas einfach gefehlt.

    LG Corly

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    1. Hey,
      das ist wirklich schön zu hören das es dir auch so ging. :)
      Ich dachte schon vielleicht hätte ich das Buch intensoever lesen sollen oder es langsamer lesen.Da bin ich wirklich beruhigt. :D
      Liebe Grüße, Paula

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    2. ja ging mir ähnlich. Irgendiwe schon seltsam, dass fast alle dieses Buch so lieben. Ich find aus so einer Potentialstory hätte man viel mehr machen können.

      LG Corly

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